
Positive Leadership– Selbstführung
4. Januar 2021
Positive Leadership– Selbstführung
4. Januar 2021Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Brauchen Führungskräfte im 21. Jahrhundert wirklich noch mehr Managementmethoden? Oder fehlt es einfach an der Bereitschaft, dorthin zu schauen, wo es unbequem wird?
In dieser Episode des Design Thinking Space Podcasts spreche ich darüber, warum ich mich oft als „Hofnarr im Topmanagement“ verstehe. Wir beleuchten, warum Radikale Offenheit Teams beschleunigt, weshalb die eigene Haltung wichtiger ist als jeder Methodenkoffer und wie der physische Raum als „Co-Trainer“ unser Denken und Handeln massiv beeinflusst.
Key-Takeaways: Was Führungskräfte wirklich wirksam macht
- Wahrheit ist zumutbar, Unklarheit ist fatal:
Führung scheitert selten an fehlendem (Fach-)wissen, sondern an mangelnder Klarheit. Ich plädiere für eine Kultur, in der blinde Flecken mutig adressiert werden. Nur wer sich selbst (und andere) nicht schont, kann auch von anderen Höchstleistung und Ehrlichkeit erwarten. - Haltung schlägt Methode:
Wir neigen dazu, uns hinter Frameworks und Canvases zu verstecken. Doch Führung ist kein Ausmalbild. Echte Wirksamkeit entsteht aus einer gefestigten inneren Haltung heraus. Dies ist ein lebenslanges Entwicklungsprojekt und Basis für Vertrauen in volatilen Zeiten. - Der Raum als strategischer Faktor:
Ein klassisches Besprechungszimmer produziert klassische (oft mittelmäßige) Ergebnisse. Wir diskutieren, wie informelle Settings, Bewegung und eine bewusste Raumgestaltung gelingende Kooperation unterstützen. Der Raum ist kein Hintergrundrauschen, sondern ein aktiver Mitspieler, der Hierarchien aufbrechen und Kreativität freisetzen kann. - Raus aus der „Zerdenken-Falle“:
Ein zentrales Learning ist der Mut zum Machen. Statt den zehnten Arbeitskreis zu gründen, sollten Führungskräfte früher in die Umsetzung gehen. Irritation und Spiegelung sind dabei notwendige Werkzeuge, um verkrustete Denkmuster aufzubrechen. - Die Einsamkeit an der Spitze überwinden:
Radikale Offenheit im Team reduziert den Druck auf die Führungskraft. Wer den Mut hat, Dinge auszusprechen, die sonst nur in der Kaffeeküche geflüstert werden, schafft eine Basis für echte psychologische Sicherheit und echte Beteiligung.
Mehr über Design Thinking Space:
Website: https://designthinkingspace.wien
LinkedIn: Design Thinking Space Wien



